Wir waren angenehm überrascht, dass es beim Feejoch windstill war!


Um 8:15 Uhr morgens trafen wir uns beim Skilift Sportplatz Kalbermatten. Tomas holten wir bei der Felskinnbahn ein bisschen später ab und fuhren, zusammen mit vielen anderen, Richtung Mittelallalin.
Die Sonne war pünktlich erschienen, aber leider auch viel Wind! Also waren unsere ersten Meter runter und das Anziehen unserer Felle eine kalte Angelegenheit. Zum Glück war der Wind weniger stark, als wir uns auf hart gefrorenem Schnee den Weg hoch bewegten.



Unsere Gruppe war in zwei Seilschaften aufgeteilt: Diana, Annemarie und Tomas in einer, Francine, Johanne und Michaela in der zweiten. Obwohl andere Gruppen dasselbe Ziel ansteuerten, konnten wir ohne Mühe unser Tempo – langsam, aber stetig – gehen.
Wir waren angenehm überrascht, dass es beim Feejoch windstill war! Wir konnten dort eine schöne kurze Pause machen: Tee trinken und Nüsse essen, um ein bisschen Energie zu tanken und vor allem, um ein Paar Fotos zur Erinnerung zu machen. Vor uns waren noch etwa 200 Höhenmeter auf Skiern zu machen, bevor wir den letzten Abschnitt zu Fuß gehen konnten.


Als wir das Feejoch verließen, kamen uns die ersten 2 Skifahrer, die den Gipfel erreicht hatten, entgegen. Wir haben auch auf dieser Strecke den Wind wiedergefunden, der uns bis zum Gipfel nicht mehr losließ.
Am Rand des Schneefeldes haben wir unsere Skis abgezogen, zusätzlich warme Schichten angezogen, und mit Stöcken, in den Händen, die letzten Höhenmeter durch Schotter in Angriff genommen. Manche von uns (also ich!) spürten die Höhe viel mehr als andere, aber ganz im Stil des SAC Saas haben alle gewartet, damit wir gemeinsam den Gipfel erreichen konnten. Tolle Truppe!
Um 12 Uhr standen wir beim Gipfelkreuz, mit einem herrlichen und freien Blick auf das Tal. Noch rechtzeitig geschafft, denn vom Süden her konnten wir sehen, wie sich einige Wolken bildeten.


Mehrere Seilschaften waren noch auf dem Weg hoch, als wir durch die Steine runterliefen. Felle abziehen und Aufbruch für die Abfahrt: zuerst auf dem Gletscher, danach auf die Gletscherpromenade und die Gletscherband Pisten, um Morenia zu erreichen. Dort gab es einen wohlverdienten Kaffee, eine Ovo oder Limo zum Abschluss!

Ganz vielen Dank an Diana und Francine, die uns sicher, stressfrei und gutgelaunt zum spektakulären Allalingipfel und zurück, geführt haben! Und Kudos an eine sehr angenehme Gruppe für einen erfolgreichen Tag!
| Tourenleitung | Diana |
| Seilführerin | Francine |
| Bericht | Johanne |
| Fotos | Diana, Francine, Johanne, Tomas |
| Teilnehmende | Annemarie, Johanne, Michaela, Tomas |
